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Xentara, ein in München ansässiger Software- und Lösungsanbieter, der die softwaredefinierte Fertigung vorantreibt, begrüßte am 1. Juli mehr als 100 Technologieführer in München zur zweiten Ausgabe des jährlich stattfindenden Xentara Connection Day. Die Veranstaltung brachte Referenten und Aussteller von Unternehmen wie Roland Berger, Omdia, WAGO, Advantech, Prognostica, Studio Fluffy, ValueMiner, Benthor Automation, IMACS und Hilscher zusammen und zeigte, wie softwaredefinierte Fertigung und Physical AI sich mit rasanter Geschwindigkeit von einer Vision zum praktischen Einsatz entwickeln. Unter den Teilnehmern waren auch Vertreter führender Industrie- und Technologieunternehmen wie DMG MORI, SACMI, Red Hat, Intel, Phoenix Contact, Capgemini, HCLTech, Concept Reply und Carbyte, was das wachsende Interesse der Branche an softwaredefinierter und KI-gesteuerter Fertigung unterstreicht.
 Alexander Fugmann (WAGO) spricht über Leistungssteigerungen bei der lokalen KI-Inferenz
Anhand von Keynotes, praktischen Fallstudien von Kunden und Live-Demonstrationen zeigte die Tagung, wie Unternehmen ihre bestehenden Produktionssysteme durch die Einführung von KI, Robotik und intelligenter Automatisierung modernisieren können, ohne installierte Anlagen zu ersetzen oder an proprietäre Hardware gebunden zu sein. Stattdessen ermöglichen es softwaredefinierte Architekturen, bestehende Maschinen mit Intelligenz auszustatten, was die digitale Transformation beschleunigt und gleichzeitig bisherige Investitionen schützt.
Im Rahmen der Veranstaltung wurde zudem die Ernennung von Andreas Geiss zum Chief AI Officer bei Xentara bekannt gegeben. Als weithin anerkannter Experte im Bereich Industrietechnologie, der Erfahrung in Führungspositionen bei Siemens und Aleph Alpha mitbringt, wird Geiss die KI-Strategie des Unternehmens leiten und dazu beitragen, die Einführung von Physical AI durch softwaredefinierte Fertigung voranzutreiben.
 Der „Connection Day“ zog ein breites Publikum aus den unterschiedlichsten Branchen an.
Das Konferenzprogramm bot eine hochkarätige Auswahl an Keynotes von Branchenexperten. Patrick Ruthardt, Principal bei Roland Berger, eröffnete die Veranstaltung mit einer Erläuterung, warum softwaredefinierte Fertigung die Grundlage für Physical AI bildet. Andreas Geiss erörterte den wachsenden Wettbewerbsdruck, dem die europäische Industrie ausgesetzt ist, während Anna Ahrens, Principal Analyst bei Omdia, aufzeigte, wie die aus der Entwicklung zu softwaredefinierten Fahrzeugen gewonnenen Erkenntnisse zunehmend die Zukunft der industriellen Automatisierung prägen werden.
Ein weiterer Schwerpunkt der Konferenz lag auf der praktischen Umsetzung. Armin Grozinger, CEO von Benthor Automation, demonstrierte ein Lasersystem, das mithilfe softwaredefinierter Automatisierung auf Basis einer echtzeitfähigen Plattform läuft, und veranschaulichte damit, wie bestehende Industrieanlagen durch Software statt durch Hardware-Austausch modernisiert werden können. Jürgen Pfeifer und Alexander Fugmann von WAGO demonstrierten, wie industrielle Echtzeitsteuerung mit lokaler KI-Inferenz kombiniert werden kann, während Kristina Krebs, Mitbegründerin von Prognostica, anhand eines Kundenbeispiels zeigte, wie KI bereits heute die Qualitätskontrolle in optischen Sortiersystemen verbessert.
 Michael Schwarz (Mitbegründer und CEO) heißt Andreas Geiss als neuen Chief AI Officer von Xentara willkommen
Das breitere Technologie-Ökosystem wurde durch Advantech, Studio Fluffy und ValueMiner vertreten. Dr. Johannes Riesterer von Studio Fluffy demonstrierte, wie wissenschaftliches Rechnen über das Xentara-Ökosystem in industrielle Anwendungen integriert werden kann. Michael Weber von ValueMiner präsentierte einen sprachgesteuerten Roboterarm, der über die Xentara-Plattform läuft, während Umar Ahmad von Advantech die Realitäten der Edge-AI-Leistung und des Benchmarkings beleuchtete. Zum Abschluss der Konferenz präsentierten Michael Schwarz und Robert Schachner, die Gründer von Xentara, ihre Prognosen zu den Technologietrends, die die industrielle Automatisierung bis 2030 und darüber hinaus prägen werden.
Neben den Konferenzvorträgen konnten die Teilnehmer eine Tabletop-Ausstellung mit Vorführungen von Xentara und Partnerunternehmen wie WAGO, Hilscher, COLIGO (BE Services), Prognostica, Studio Fluffy, ValueMiner, IMACS, Tronic One und Benthor Automation erleben. Auch Branchenverbände wie die Open Industry 4.0 Alliance, die ARC Advisory Group und Bayern Innovativ / Bavarian Chips Alliance nahmen teil und unterstrichen damit den kooperativen Ansatz, der erforderlich ist, um die softwaredefinierte und KI-gesteuerte Fertigung voranzutreiben.
 Podiumsdiskussion mit Fragen aus dem Publikum
„Der Connection Day hat unsere Erwartungen übertroffen“, sagte Michael Schwarz, Mitbegründer und CEO von Xentara. „Was besonders hervorstach, war nicht nur die Teilnehmerzahl, sondern auch die Qualität der Diskussionen, die den ganzen Tag über stattfanden. Es war deutlich zu erkennen, dass industrielle KI die Experimentierphase hinter sich gelassen hat. Physical AI ist kein Zukunftskonzept mehr, sondern wird zur praktischen Realität. Vor allem in Deutschland und ganz Europa erkennen Unternehmen, dass sie jetzt handeln müssen, wenn wir im Maschinenbau, in der industriellen Automatisierung und in der intelligenten Fertigung an der Spitze bleiben wollen. Technologieanbieter, Analysten und industrielle Anwender unter einem Dach zusammenzubringen, ist genau das, wofür der Connection Day ins Leben gerufen wurde, und wir sind begeistert von der Resonanz.“
Nach dem Erfolg der diesjährigen Veranstaltung hat Xentara bereits mit der Planung des Connection Day 2027 begonnen. Die Konferenzunterlagen mit einer Zusammenfassung der im Laufe des Tages gehaltenen Vorträge sind ab sofort auf Anfrage erhältlich, während eine Reihe von Interviews und Demonstrationsvideos, die während der Veranstaltung aufgezeichnet wurden, in den kommenden Wochen veröffentlicht werden und die Diskussion über die Konferenz hinaus fortsetzen werden.
Über Xentara (embedded ocean GmbH) Xentara, entwickelt vom Münchner Softwareunternehmen embedded ocean GmbH, wurde dafür erschaffen, die industrielle Transformation voranzutreiben, indem es den Übergang zu einer softwaredefinierten Fertigung ermöglicht. Durch die Entkopplung von Software und Hardware schafft die Plattform flexiblere, skalierbare Industriesysteme, die bereit sind, KI, Robotik und Steuerung in reale Anwendungen zu integrieren. Das Ergebnis ist eine offene, echtzeitfähige Edge-Plattform, die nicht durch Legacy-Technologien eingeschränkt wird und die Entwicklung und Bereitstellung leistungsstarker industrieller Anwendungen unterstützt. Während sich die Industrie in Richtung anpassungsfähigerer, softwaregesteuerter Abläufe und der Einführung von Physical AI bewegt, bietet Xentara eine Grundlage für die Modernisierung von Produktionssystemen und die Vernetzung bisher isolierter Technologien.
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